Das mobile Internet, ob mit Handy oder Netbook, wird heute immer wichtiger. Jedermann will unterwegs erreichbar sein, seine E-Mails abrufen können und verschiedene andere Dienste des Internet in Anspruch nehmen. Damit dies möglich wird, ist das mobile Internet aus unserer heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken.
Dabei kann man das mobile Internet via Netbook oder Handy zum Einen über UMTS, zum Anderen über GPRS nutzen. GPRS steht dabei als Abkürzung für General Packet Radio Service. Auf Deutsch heißt das Ganze so viel wie „Allgemeiner paketorientierter Funkdienst“. Der Übertragungsdienst wird im Mobilfunkbereich schon seit einigen Jahren genutzt, mittlerweile kann man ihn aber auch mit einem Netbook nutzen.
Die Datenübertragung erfolgt dabei nach Bedarf. Sobald man auf dem Netbook oder Handy GPRS aktiviert hat, besteht eine dauerhafte Verbindung zur Gegenstelle. Diese Verbindung ist jedoch ausschließlich virtuell, sodass der Funkraum jederzeit frei für andere Personen ist. Damit unterscheidet sich die GPRS Verbindung zur CSD Verbindung, bei der der Funkraum ständig besetzt ist. Beim GPRS erfolgt die Besetzung hingegen erst dann, wenn tatsächlich Daten übermittelt werden. Demzufolge erfolgt die Abrechnung bei GPRS Tarifen auch meist nach Datenmengen, die übertragen wurden und nur in den seltensten Fällen nach der Verbindungsdauer.
Im Idealfall kann man mit einer GPRS Verbindung eine Übertragungsrate von 171,2 kbit / s erreichen. Allerdings ist dies nur bei Nutzung und Bündelung aller acht GSM-Zeitschlitze möglich. Genau an dieser Bedingung scheitert die recht hohe Übertragungsrate in der Praxis häufig, zumal die Bündelung auch nur mit bestimmten mobilen Geräten möglich ist.






